Bedingt ja. Es ist nur deshalb so schwierig, weil alle Menschen sehr verschieden sind und darauf in einem Buch nur bedingt eingegangen werden kann. Über diese Schwierigkeiten schrieb übrigens Frank Köstler sehr anschaulich in seinem Buch
"Geheimnisse des Remote Viewing".
Die Hauptschwierigkeit für den Interessenten ist, eine Methode anzuwenden, die man (noch) nicht kann. Im Alleingang muß oft in den Unterlagen nachgeschaut werden, welche Arbeitssequenz jetzt an der Reihe ist. Diese Ablenkung kickt den Beginner jedesmal aus einer halbaufgebauten rechtshemisphärischen Nutzung, was die Viewer "die Zone" nennen, wenn nämlich das kritische Wachbewußtsein zurückgefahren wird.
Ein weiteres Problem ist für sehr viele Leute, daß sie am Anfang keine Ahnung haben, wie die Wahrnehmung "aus dem Innern" sich bei ihnen anfühlt. Die unterbewußte Rezeption ist oft so unscheinbar, daß die Trainierenden Mühe haben, sie zu erkennen.
Da viele, die sich ein Buch über RV beschafft haben, keinen Partner aktivieren können, müssen sie SOLOS machen, ein Umstand, der die beschriebenen Probleme nur verschärft. Dann spielen sich diese Versuche oft so ab: der Viewer kommt gar nicht in die Zone und arbeitet mit seiner Phantasie AULs ab, also Assoziationen, die ihm gerade aus verschiedenen Gründen einfallen.
In einem Training kann sich der Interessierte darauf verlassen, ohne Vorkenntnisse individuell geführt und optimiert zu werden. Erklärungen können während der praktischen Erfahrung eingeflochten werden. Damit ist ein sofortiger Erfolg garantiert, was man nach 10 Jahren RV-Training in Deutschland ohne Probleme versprechen kann. Ein Training ist für den wirklich Interessierten eher anzuraten, die gesparte Zeit und die nicht eintretenden Frustrationen wiegen die Kosten bei Weitem auf, wie uns Trainierende immer wieder bestätigen.